Acer Aspire One – Klein, fein und doch Groß
Wer mich kennt, weiß das ich mich nicht gegen kleine elektrische Spielzeuge verwehren kann. Also musste nun auch ein Netbook in meine Sammlung. Nach dem ganzen Hype um den eeePC, hab ich mich für den Acer Aspire One L110 entschieden. Das ist die Variante mit der 8 GB Solid State Disk und Linpus Linux als OS. Nach 2 Tagen mit Linpus musste ich feststellen, das es für Leihen zwar ein nutzbares System ist um Briefe, eMails u.s.w. zu nutzen. Für einen informatiker ist das System allerdings sehr beschränkt. Also anderes System, musste her. Das externe CD Laufwerk hatte ich mir direkt dazu bestellt. Also Windows XP drauf. Die 8 GB SSD reicht für Windows, Outlook und die die Standard Software wie Acrobat voll aus. Ansonsten kann man den Speicher noch über eine SD- oder SDHC Karte um bis zu 16 GB auf 24 GB erweitern. Windows XP läuft ganz flüssig auf dem System, wobei die SSD manche kurze Aussetzer von ca. 1-2 sek. bringt. Alles in allem ist das System aber für die tägliche Arbeit mit eMail, Internet etc. gut gerüstet. Der Intel Atom Prozessor bringt genug Leistung dafür.

Aufgrund eines Angebots seitens T-Mobile habe ich das Acer gegen die Version Aspire One 150 gewechselt. Diese Version hat im gegensatz zum 110 eine normale 160 GB Festplatte. Die Aussetzer von 1-2 sek. sind verschwunden, wodurch die Ursache eindeutig auf die SSD zurückzuführen ist. Wer also sein Netbook mit Windows XP nutzen will, sollte auf die Version mit einer normalen Festplatte zurückgreifen. Für die Linuxvariante ist die SSD besser geeignet.


Januar 19th, 2009 at 22:13
Das Problem ist ja nur, dass die Finger ja nicht unbedingt kleiner werden…